„Peru-Projekt“ vom 12.10.16 - 05.11.2016

In enger Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz und der peruanischen Hilfsorganisation CIMO führte das St. Augustinusheim ein Projekt in Peru durch. Unterkunft, Verpflegung und Transfer für unsere Gruppe wurde komplett durch das Deutsche Rote Kreuz getragen.

Unsere Gruppe bestand aus fünf jungen Männern, die sich alle in den Gewerken des St. Augustinusheims in Ausbildung befanden und zwei Betreuungspersonen.

In der Nähe von Lima wurden in einem zweiwöchigen Einsatz in einem Kinderdorf für Straßenkinder folgende Restaurierungsarbeiten abgearbeitet:

  • Ausbildungswerkstätten baulich verbessert
  • Räumlichkeiten gestrichen
  • Dachreparaturen
  • Gestaltung eines Vorgartens
  • Wideraufbau einer Schreinerei

Nach dem ersten Projekt in Lima, unterstützten wir ein zweites Projekt in Cusco. Im Rahmen des Gesundheitsprojektes halfen wir beim Herstellen und Verpacken von Naturmedizin (Heilkräuter) in einem Labor des DRK. So konnten wir mithelfen das die Dorfbewohner, die sehr unter der medizinischen Unterversorgung leiden, mit Heilmitteln versorgt wurden.

Vor der Heimreise besichtigen wir zum Abschluss das UNESCO-Weltkulturerbe Machu Picchu. Machu Picchu ist eine von den Inka gegründete Stadt hoch in den peruanischen Anden über dem Tal des Río Urubamba. Sie wurde im 15. Jahrhundert erbaut und später verlassen. Die Anlage ist für ihre raffinierten Trockenmauern berühmt, zu denen riesige Steinblöcke ohne Mörtel aufgeschichtet wurden. Charakteristisch für die faszinierenden Gebäude ist ihre beziehungsreiche astronomische Ausrichtung und der sich von ihnen aus bietende Panoramablick. Ihre genaue Nutzung bleibt ein Geheimnis. Als anerkannte UNESCO-Projektschule war die Besichtigung für uns von großer kultureller Bedeutung.